Tipps für Bodenpflege – 15 März

Der Boden Lebt!

ein Auszug aus der Broschüre des Bundesverbands Deutscher Gartenfreunde e.V.

Das Ziel ist ein fruchtbarer Boden.

Mineralische Dünger, wie Blaukorn und auch Pestizide sind nicht die beste Wahl, wenn es darum geht, einen Boden langfristig fruchtbar zu halten. In Mineraldüngern liegen die Nährstoffe meist in Form von Salzen vor. Das bedeutet für den Boden, dass es versauern kann. Zudem kann eine überhöhte Salzkonzentration das Bodenleben stören.

Wird viel Stickstoff zugeführt, verschwinden die Bakterien, die aus organischem Material den Stickstoff gewinnen. Durch Zugabe von Kalk kann zumindest die Versauerung abgepuffert werden. Mit Mineraldüngern können auch Schwermetalle wie Cadmium und Uran in die Böden gelangen, da diese vor allem beim Phosphorabbau in geringen Mengen in den Dünger gelangen.

Besser ist es daher, den Boden mit organischem Dünger, wie Stallmist, Gründüngung oder Kompost zu versorgen. Bei diesen Düngern müssen die Nährstoffe erst duch Abbau gelöst werden, so dass sie ihre Wirkung langfristig erhalten. Die Vorteile sind, dass zum einen das Bodenleben durch organische Substanz „gefüttert“ wird und zum anderen Überdüngung und Auswaschung von Nährstoffen vermieden werden. Organische Dünger können zu einem höheren Humusgehalt und damit zu einer höheren Bodenqualität beitragen.

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